Normalverteilungs-Rechner

Berechne P(X ≤ x), P(X ≥ x), P(a ≤ X ≤ b) oder bestimme x aus einer Wahrscheinlichkeit p für X ~ N(μ, σ²). Der z-Wert bleibt ein exakter Bruch; die Wahrscheinlichkeiten sind numerisch, und jeder Schritt wird gezeigt.
Berechnet
Die Wahrscheinlichkeit und der vollständige Rechenweg werden unten angezeigt.
Ergebnisnumerisch

Wahrscheinlichkeit

0.908789

90.8789% der Werte

z-Wert: z = 4/3exakt ≈ 1.333333numerisch

Etwa 90.8789% der Werte liegen unterhalb von 120 für N(100, 15²).

Graph
x = 1205010015000.010.020.03

Schritt-für-Schritt-Lösung

  1. 1

    Auf z-Wert standardisieren

    Subtrahiere den Mittelwert μ = 100 von x = 120 und teile durch die Standardabweichung σ = 15. Alle Eingaben sind rational, also ist der z-Wert ein exakter Bruch: z = 4/3 ≈ 1.333333.

    z=x−μσ=120−10015=43≈1.333333z = \frac{x - \mu}{\sigma} = \frac{120 - 100}{15} = \frac{4}{3} \approx 1.333333
  2. 2

    Φ(z) auswerten

    Φ(z) = ½·(1 + erf(z/√2)) hat keine geschlossene Form aus elementaren Funktionen, daher wird die Fehlerfunktion numerisch approximiert: Φ(1.333333) ≈ 0.908789.

    Φ(43)≈0.908789\Phi\left(\frac{4}{3}\right) \approx 0.908789
  3. 3

    Ergebnis interpretieren

    Etwa 90.8789% der Werte einer N(100, 15²)-Verteilung liegen unterhalb von x = 120.

    P(X<120)≈0.908789  (90.8789%)P(X < 120) \approx 0.908789 \; (90.8789\%)
  4. 4

    Ergebnis

    P(X ≤ 120) ≈ 0.908789, d. h. etwa 90.8789%, für X ~ N(100, 15²).

    P(X<120)≈0.908789P(X < 120) \approx 0.908789

Über die Normalverteilung

Die Normalverteilung (Gauß-Verteilung) ist die klassische Glockenkurve, vollständig beschrieben durch Mittelwert μ (Zentrum) und Standardabweichung σ (Streuung). Körpergrößen, Testergebnisse und Messfehler folgen ihr näherungsweise.

Jede Wahrscheinlichkeitsfrage wird durch Standardisierung beantwortet: Der z-Wert z = (x − μ)/σ misst, wie viele Standardabweichungen x vom Mittelwert entfernt liegt, und die Standardnormalverteilung (hier: eine numerische Fehlerfunktion) macht aus z eine Wahrscheinlichkeit.

Die Faustregel: etwa 68% der Werte liegen innerhalb 1σ vom Mittelwert, 95% innerhalb 2σ und 99.7% innerhalb 3σ. Z-Werte bleiben hier exakte Brüche; Wahrscheinlichkeiten sind numerische Näherungen mit vielen korrekten Dezimalstellen.